Askion

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Von der Idee bis zur Serienproduktion

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Kryobiotechnologie

Ansprechpartner
Dr. Egon Pfeifer
egon.pfeifer@askion.com
Tel.: +49 (0) 365 7353 200
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Kooperationspartner


Fraunhofer IBMT

Das Fraunhofer-Institut für Biomedizinische Technik (IBMT) befindet sich im zwanzigsten Jahr seines Bestehens. Es ist eines der fünf Institute des Life Science-Verbundes der Fraunhofer-Gesellschaft und konzentriert sich vornehmlich auf die Technologieentwicklung. Seit seiner Gründung im Jahre 1987 ist das Fraunhofer IBMT Partner der Wirtschaft bei der Bearbeitung von Aufgabenstellungen in den Gebieten Biomedizin-/Medizintechnik, Lasermedizin, Biotechnologie, Gesundheitstelematik, Umwelttechnik, Laborentwicklung, Kryotechnologie, Materialprüftechnik, Haus-, Klima- und Sicherheitstechnik sowie industrielle Prozessautomatisierung und In-line/On-line Prozessüberwachung, insbesondere für die Nahrungsmittel-, chemische und pharmazeutische Industrie.

Weitere Informationen
Das Institut unterstützt den »gelebten« Technologie-Transfer in die Medizin und Biotechnologie und in die unterschiedlichsten Bereiche der produzierenden Industrie und wissensintensiven Dienstleistung. Kernkompetenzen sind auf die Nicht- bzw. Minimal-Invasivität, Miniaturisierung, Ankopplung technischer Mikrosysteme an biologische Mikrosysteme (Biohybrid-Systeme, Molekulare Bioanalytik), molekulare und zelluläre Biotechnologie, Nano(bio)technologie, Kryotechnologie, Biokompatibilität, Ultraschall-Technik, Sensor-Fertigungstechnik, magnetische Resonanz, telemetrische Daten- und Energieübertragung, multilokale Sensorik verbunden durch Kommunikationstechnik sowie telematische Systeme ausgerichtet. Schwerpunkte sind Anwendungen in der medizinischen Diagnostik, Therapie und Therapiekontrolle sowie diesen Themen analoge Fragestellungen aus industriellen Bereichen. Wesentliche neue Schwerpunktfelder bilden die Methoden und Technologien zur industriellen Umsetzung der molekularen und zellulären Biotechnologie und die Kryotechnologie zur Lagerung lebender Proben bei tiefen Temperaturen sowie die Isolation, Kultivierung und Differenzierung von Stammzellen für die regenerative Medizin. Das Fraunhofer IBMT arbeitet seit 3 Jahren auf dem Gebiet der Stammzellforschung und erhielt als einziges Institut der Fraunhofer-Gesellschaft die Genehmigung Nr. 18 und 19 des Robert-Koch-Instituts zur Einfuhr humaner embryonaler Stammzellen.

Der Technologie-Transfer aus der Grundlagenforschung wird entlang der Innovationsschiene über die wissenschaftlich-technische Beratung, Machbarkeitsstudie, Prototypentwicklung, Feldtests bis hin zur Sensor-Fertigungstechnologie realisiert. Ausgründungen des IBMT übernehmen bei Bedarf die Systemfertigung als Service-Leistung, so dass eine schnellstmögliche Umsetzung der Wünsche unserer Kunden bis hin zum Markt gegeben ist. Weitere Geschäftsfelder stellen die Beratung von Venture Capital (VC)-Gesellschaften, die Erarbeitung von Studien und Gutachten sowie die Begleitung von Start-Up-Unternehmen dar. Das IBMT ist in den Regionen Saarland und Brandenburg tätig und erfüllt somit in diesen Regionen übergeordnete Aufgaben bei der regionalen Umstrukturierung.

Mit der Gründung des Instituts für Biomedizinische Technik bzw. eines Vorläufers im Jahre 1987 verfolgte die Fraunhofer-Gesellschaft das Ziel, natur- und ingenieur-wissenschaftliche Forschung, moderne Technik und Technologie-Transfer im Bereich der klinischen Forschung im Saarland in Zusammenarbeit mit den Universitätskliniken in Homburg/Saar voranzutreiben. Das Gründungsinstitut hat seinen Sitz in St. Ingbert (Saarland) und wird seit dem 01. April 2001 von Prof. Dr. Günter Rolf Fuhr geleitet, der zum gleichen Datum einen Ruf auf den Lehrstuhl für Biotechnologie und Medizintechnik an der Medizinischen Fakultät der Universität des Saarlandes annahm. Sein Vorgänger, Prof. Dr. Klaus Gersonde, folgte 1987 einem Ruf auf den neu eingerichteten Lehrstuhl für Medizintechnik im Fachbereich Klinische Medizin der Medizinischen Fakultät der Universität des Saarlandes und übernahm zugleich als Ko-Direktor des Fraunhofer-Instituts für zerstörungsfreie Prüfverfahren (IZFP) die Leitung des Vorläufers des IBMT, der Hauptabteilung Medizintechnik des Fraunhofer-Instituts für zerstörungsfreie Prüfverfahren (IZFP) in St. Ingbert, die sich dann aufgrund einer stetigen Entwicklung 1992 als selbständiges Fraunhofer-Institut für Biomedizinische Technik (IBMT) etablierte. Im Jahre 1994 wurde in konsequenter Weiterentwicklung des »gelebten« Technologie-Transfers die IBMT-Außenstelle Sulzbach/Saar gegründet, in der die Arbeitsgruppe Sensor-Fertigungstechnik ihre Tätigkeit aufnahm.

Das Institut finanziert sich über Forschungs- und Entwicklungsaufträge von öffentlichen und privaten (industriellen) Auftraggebern. Die enge Verbindung von Medizintechnik, Biotechnologie und Mikrosystemtechnik verleiht ihm eine herausragende Stellung in Europa. Seit 1997 befindet sich im IBMT am Standort Sulzbach/Saar das European Center of Competence for Biomedical Microdevices (MEDICS). Mit Wirkung vom 01.10.1998 wurde unter der Leitung von Prof. Dr. Nai-Teng Yu (The Hong Kong University of Science and Technology, HKUST) die IBMT-Repräsentanz China in Shenzhen, Guandong ins Leben gerufen (FTeCS), die als weiterer Bestandteil des IBMT-Netzwerkes die Verbindungen zu Provinzregierungen und Industrie in China aufbaut. Im Jahre 2000 wurden die China-Aktivitäten durch das Fraunhofer-IBMT Technology Center in Xiamen (FTeCX) abgerundet.
Das IBMT ist in den Verbund von 80 Fraunhofer-Einrichtungen, davon 57 Institute eingegliedert. Am IBMT waren im Jahr 2008 mehr als 230 wissenschaftliche und sonstige (Technik & Verwaltung) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie eine Vielzahl studentische Hilfskräfte und Praktikanten beschäftigt. Über den Leiter des Institutsteils Potsdam-Golm, Herrn Prof. Dr. Frank Bier (Lehrstuhl für Angewandte Bioelektronik und Biochiptechnologie), ist das Institut an die Potsdamer Universität angebunden. Eine weitere Professur für Biomedizinische Technik, besetzt durch Prof. Dr. Klaus-Peter Hoffmann, verbindet das IBMT mit der Hochschule für Technik und Wirtschaft (HTW) des Saarlandes. Über eine Professur für Molekulare und Zelluläre Biotechnologie/Nanotechnologie ist das IBMT über einen weiteren Lehrstuhl, besetzt durch Prof. Dr. Heiko Zimmermann, mit der Fakultät für Chemie, Pharmazie, Bio- und Werkstoffwissenschaften der Universität des Saarlands verbunden. Herr Professor Dr. Frieder Scheller, Vizepräsident der Universität Potsdam, erhielt als Senior-Wissenschaftler Raum- und Nutzungsrechte am IBMT (Golm) und betreut dort eine Nachwuchsgruppe. Zusätzlich beherbergte das Institut 46 Gastwissenschaftler.

Das Institut ist entsprechend seinen Arbeitsgebieten in zwei Hauptabteilungen: Ultraschall und Kryotechnologien sowie neun Abteilungen: Medizintechnik & Neuroprothetik, Biohybride Systeme, Telematik & Intelligente Gesundheitssysteme, Zellbiologie & Angewandte Virologie, Biomedizinische Mikrosysteme, Zelluläre Biotechnologie & Biochips, Nanobiotechnologie & Nanomedizin, Molekulare Bioanalytik & Bioelektronik und Kompetenzzentren Mentoring gegliedert. Die Hauptabteilungen und Abteilungen werden als eigenständige »Profit«- und »Cost«-Zentren geführt. Neben den Abteilungen sind unabhängige Arbeitsgruppen installiert, die sich auf dem Entwicklungsweg hin zu einer Abteilung bewegen. Seit September 2001 ist das IBMT Mitglied des Fraunhofer-Verbundes »Life Sciences«.

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Perma Cryo Technologie

In nahezu jedem Biolabor der Welt steht ein Stickstofftank. Und die damit verbundene Cryokonservierung von biologischem Material ist als Basis für medizinische Verfahren etabliert. Dennoch stoßen die heutigen Verfahren bezüglich der zu erwartenden Anzahl an Proben und im Hinblick auf die Anforderungen in der Zukunft an ihre Grenzen.

Neben der gleichzeitigen Handhabung von größeren Probenmengen im Tieftemperaturbereich, müssen bei der Vereisungsfreiheit, der Identifikation und vor allem der Verwechselungssicherheit neue Ansätze erdacht werden. Miniaturisierung, Automatisierung und Monitoring sind hierbei die Schlagworte zukünftiger Cryotechnologie.

Weitere Informationen
Die Perma Cryo® Technologie GmbH hat daher, auf Basis exklusiv lizensierter Patente der Fraunhofer Gesellschaft, neue, Konzepte und technologische Komponenten entwickelt. Die weltweit einzigartigen Medizinprodukte zur Cryokonservierung werden in Großserie am Hauptstandort St. Ingbert produziert.

Kernelement der neuen Technologie sind kleine, »interaktive« Probenröhrchen mit einem integrierten Memorychip, die speziell für den Einsatz im Tiefsttemperaturbereich von bis zu –196°C spezifiert sind. Der Memorychip ist fest mit jeder einzelnen Probe verbunden – Verwechselungen sind damit ausgeschlossen.

Der Chip speichert während des gesamten Workflows einer Probe – ähnlich eines USB-Sticks im Büroalltag – alle relevanten Daten und Ergebnisse (»elektronisches Laborbuch«) und kann sogar elektronisch die Einstellungen von Peripheriegeräten, wie Zentrifugen oder Einfrierautomaten, steuern.

Die gesamte Produktpalette (Probencontainer, Software und Zubehör) ist auf den stark wachsenden Markt der Bio- und Cryobanken, beispielsweise Nabelschnurblutbanken oder Tumorzellensammlungen, ausgerichtet.
Gerade die Entwicklungen in der Biomarker- und Stammzellforschung versprechen neue Anwendungsbereiche.
Zudem können alle Produkte auch im Normaltemperaturbereich verwendet werden.

Das Unternehmen ist als Medizinproduktehersteller nach DIN EN ISO 13485 zertifiziert.

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soventec GmbH

Die soventec GmbH mit Sitz in Dannewerk (Schleswig-Holstein) ist in Unternehmen, das Softwarekomponenten und Systeme individuell auf die Anforderungen anderer Unternehmen konzipiert und entwickelt oder auch betreut. Sie ist ein typisches KMU im Business-to-Business Bereich mit derzeit 5
Mitarbeitern (Stand 2008).

Weitere Informationen
Die zu entwickelnden Softwarekomponenten werden in Projekten zusammen mit dem Kunden geplant und auch erstellt. Es gibt dabei unterschiedliche Formen der Zusammenarbeit. Diese erstrecken sich vom reinen projektbezogenen Outsourcing bis hin zur direkten Mitarbeit in den Entwicklungsteams der Kunden.
Vorwiegend rekrutieren sich die Kunden der soventec GmbH aus dem Kreis von Institutionen und Unternehmen des Hightech Segments mit anspruchsvollen Anforderungen an Softwarekomponenten zur Steuerung und Automatisierung von technisch komplexen Geräten oder Verwaltung von großen Datenmengen.

Das Geschäftsfeld fokussiert sich zunehmend auf Firmen des Life Science und Drug Discovery Bereichs mit meist internationaler Ausrichtung, in dem die soventec GmbH nunmehr bereits auf etwa 9 Jahre Erfahrung zugreifen kann. Die soventec GmbH ist im Jahre 1999 unter dem Namen Ingenieurbüro Marquardt & Diercks von den beiden Ingenieuren Jan Marquardt und Kai Diercks gegründet worden. Seit dem Jahre 2007 ist das Unternehmen in alleinigem Besitz des Geschäftsführers Kai Diercks und firmiert unter dem Namen soventec GmbH. Herr Diercks, geb. 1973, studierte an der University of Applied Sciences, Flensburg Elektrotechnik und befasste sich seit dem Studium mit der Entwicklung von hardwarenaher Software im biotechnischen Umfeld.
soventec GmbH – Ingenieurbüro für Softwaresysteme

Hauptstraße 49
D-24867 Dannewerk
http://www.soventec.de
USt-ID.: DE 199072374
Handelsregister: Amtsgericht Flensburg HRB 0968 SL
Ansprechpartner:
Kai Diercks (Geschäftsführer)
Telefon: +49 4621 995555
Email: kai.diercks@soventec.de

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BioKryo GmbH

Die BioKryo GmbH, ein Spin-off des Fraunhofer IBMT, lagert wertvolle biologische Proben für spätere diagnostische oder therapeutische Anwendungen. Sie verwendet die neuesten Konzepte des Fraunhofer IBMT für Kryobanken, wie sie im Fraunhofer-Bioarchiv oder in der GHRC-HIV-Bank eingeführt wurden. Diese stellen einen innovativen Standard für die Langzeitlagerung von Kryo- und Bioproben dar und bilden damit die Grundlage für neue Automatisierungs- und Zentralisierungsansätze, wie sie in der Fraunhofer-Cryostorage-Technology (FCT) verwirklicht wurden.

Weitere Informationen

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